21. Juli 2026  
Schloss Stetten, GER  
Gerätturnen

Eberhard Gienger wird heute 75 Jahre alt!

Eberhard GIENGER's Vita ist eine Abfolge unablässiger Bewegung, Action pur und immer mit höchstem Anspruch, so war es jedenfalls jahrzehntelang! Schon zu seinem 50. Geburtstag, vor 25 Jahren, beschrieben wir ihn so: "Man ist geneigt, in ihm den Lebenskünstler zu sehen, muss aber sofort einschränken: Lebenskünstler  o h n e  den Hallodri-Touch, der solchen Leuten manchmal anhängt. 'Ebse' stand und steht immer auf dem Boden der Realitäten, seiner Realitäten. Eben deshalb ist es ihm als einem der wenigen deutschen Turner gelungen - immerhin im Heimatland dieser Sportart - Kapital aus seinem sportlichen Erfolg zu ziehen. Dies aber nicht, weil um ihn herum eine besonders günstige mediale oder Vermarktungssituation herrscht, das eher nicht - sondern gerade trotzdem! Gienger ist allein Giengers Werk."....
 

Gienger - Riesenfelgen gehen immer noch ...!

Schon aus Anlass seines 50. Geburtstages 2001 beschrieben auch wir bei GYMmedia die bemerkenswerte Laufbahn dieses Weltklasseturners, die ein Jahrzehnt später zum 60. Geburtstag 2011 um weitere und bedeutende Facetten seines Wirkens als Sportfunktionär und Politiker wesentlich bereichert wurde, und der uns Journalisten als engagierter Kenner der Facettenvielfalt des Turnsports stets ein fachlich kompetenter Partner war, und dazu ausgestattet mit empathischen verlässlichen Sympathiewerten eines Freundes!
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Seit 2002 war der geboren Künzelsauer als CDU-Abgeordneter im Deutschen Bundestag tätig.
Nach fast zwei Jahrzehnten aufreibender und engagierter Politikertätigkeit, hatte er beschlossen, das zu vollziehen, was er im Kunstturnen von der Pike auf gelernt hatte, nämlich Im richtigen Moment auch loszulassen zu können: So entschied er, zur Bundestagswahl 2021 nicht mehr zu kandidieren.
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Diesem Mann, der einem Turnelement seinen Namen gab, dem Ex-Turner, Geschäftsmann, Politiker und beseelten Fallschirmspringer, wünscht man nun auch, wie bei seinen inzwischen über 5.000 Fallschirmsprüngen, auch weitere sichere und gelungene Landungen in allen Lebenslagen - so wie aus Anlass ihres 90. Geburtstages mit der schon damals (2015) "ältesten Wettkampfturnerin der Welt", Johanna Quaas".

Noch bedeutungsvoller waren seine sporthistorische Präsenz als ZDF-Co-Kommentator des ersten Wettkampfes einer wiedervereinten deutschen Mannschaft am Vorabend des Tages der deutschen Einheit (03. Oktober 1990), dem "KUNSTTURNMASTERS" in der Münchner Olympiahalle BRD/DDR vs. USA und UdSSR.
Und wer sonst symbolisierte mit gemeinsamem Fallschirm-Abspung mit seinem Leipziger "Ost-Kollegen" und Olympiasieger Klaus Köste live in eine TV-Sendung von DFF im schon im August 1990 am besten die große und glückliche Chance deutscher Wiedervereinigung besser als dieser Mann, auch wenn das hoffnungsbeladene Motto dieser Fernseh-Sendung in der Jahnstadt Freyburg ("One and One is One - Neues Deutsches Turnen") auch in weiten Teilen und bis heute leider Wunschdenken geblieben ist:

Gienger mit "Help"-Vorstand Thomas Heizmann; (c) Moritz-Stadtmagazin