Wie das RLZ Luzern mitteilt, wird ab 1. Januar 2010 der derzeitige rumänische Cheftrainer Nicusor PASCU dort als neuer, verantwortlicher Chefcoach eingestellt.
Pascu war nach der verpassten Olympiaqualifikation der Schweizer Männer Ende 2008 gemeinsam mit Cheftrainer Sandor Kiraly und Csaba Bordan von seinem Vertrag entbunden worden (* - siehe >> GYMmedia-News, Sep-2008) und kehrte mit dem ernsthaften Willen im Januar 2009 nach Rumänien zurück, um dort als Nationalcoach " ...zu Hause wieder ein leistungsfähiges Team aufzubauen...!"
Doch seine Schweizer Verwurzelungen sprachen dagegen....
Nicusor PASCU's Familie war nämlich in dieser Zeit in der Schweiz geblieben, seine Kinder gehen da zur Schule.
Zudem sind allgemein die Finanzierungsprobleme des Sports im Allgeneinen und des Kunstturnens im Besonderen in den osteuropäischen Ländern offene Geheimnisse.
So konnte auch der Wille von Csaba Bordan, - wie Pascu Ex-Nationaltrainer der Schweiz - sich als Cheftrainer in seiner alten Heimat Ungarn wieder zur Verfügung zu stellen, auch nicht umgesetzt werden. Er ist nun weiter am Aufbau führender Schweizer Kunstturnzentren (RLZ Ostschweiz) beteiligt, ebenso wie Ex-STV-Cheftrainer Sandor Kiraly (Kantonales Zentrum in Bern),
... und wie nun auch wieder Nicu Pascu im RLZ des Kunstturnverbandes Luzern ... hier passiert 'was!
Nicusor PASCU, einer der profiliertesten Trainer, weltweit - hier bei Erwärmungsarbeit mit Catalina Ponor (ROU) vor einem Wettkampf
Ebenfalls ein offenes Geheimnis ist nämlich, dass die stetige Aufwärtsentwicklung der Turntraditionsnation Schweiz in den letzten Jahren - ablesbar besonders auch an Jugend- und Juniorenresultaten -Ergebnis kluger und langfristig ausgerichter Investitionen in die Infrastruktur der Leistungsentwicklung ist.
Kompetenzerwerb und/oder -sicherung durch kluge Personalpolitik wirken dann eben wie Katalysatoren. (c) E. Herholz; GYMmedia INTERNATIONAl